Hilfsmöglichkeiten

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Ich geniere mich gar nicht, ohne alle Höflichkeit direkt zur Sache zu kommen: Die beste und sinnvollste Möglichkeit, mich dabei zu unterstützen, möglichst vielen Kindern zu helfen, ist - Geld. Größere oder kleinere Beträge, einmalige oder sich wiederholende Zahlungen oder auch Daueraufträge - alles ist willkommen.
Ich führe genau Buch und kann jeden ausgezahlten Cent und jede Rupie belegen und ich garantiere, dass alle Gelder in vollem Umfang den Kindern zu Gute kommen. Ich selbst beziehe selbstverständlich kein "Gehalt" oder Ähnliches für die Betreuung der Kinder und finanziere meine Flüge und meinen Aufenthalt im jeweiligen Land aus eigener Tasche.
Die einzigen Beträge in meinen Abrechnungen, die man als "Verwaltungskosten" bezeichnen könnte und die den Kindern nur indirekt zugute kommen, sind Portokosten für Berichte, Dankschreiben und Jahresberichte, Fotokopien (z.B. der Zeugnisse, die ich archiviere), sowie die Taxi- bzw. Motorradfahrten zu den Schulen und in die Krankenhäuser. Daneben zahle ich in Indonesien ein kleines Honorar an den jungen Mann, der die Schüler/innen während der neun Monate meiner Abwesenheit betreut. Und in Nepal ein Gehalt an den Lehrer, der sich ganzjährig um die Schüler/innen kümmert, die Unkosten des Vereins sowie die Miete für die von den Kindern genutzten Räume.

Bitte überweise nie wieder an mein altes privates Girokonto bei der Sparkasse! Dieses wird zum 1. Mai 2017 aufgelöst.

Die aktuellen Kontonummern (sowohl der Stiftung als auch privat) findest Du hier:http://j-dahm-stiftung.de/Berichte/IBAN.html

 
 
Sachspenden

Natürlich könnten Hilfsarbeiter in Kathmandu (Nepal) oder Fischer in einem kleinen Dorf auf Lombok (Indonesien) eigentlich "fast alles" ganz gut gebrauchen. Vieles, was in Deutschland verschenkt oder ausrangiert und weggeworfen wird, ist dort noch von Nutzen.
Dennoch kann ich aus verschiedenen Gründen Sachspenden nur sehr bedingt gebrauchen:

  • Das größte Problem ist der Transport. Ich bekomme oft Verbandmaterialien oder Medikamente geschenkt und meine Mutter bittet bei Bekannten um gebrauchte Kinderkleidung. Doch obwohl mir die meisten Fluggesellschaften nach vorheriger Anfrage 30 oder 40 kg Freigepäck genehmigen, habe ich doch zu Hause immer mehr Vorräte als ich bei meinen jährlich drei Flügen transportieren kann.
  • Schicken (per Paket oder Fracht) macht keinen Sinn: Zu viel geht verloren. Die Kosten sind zu hoch (und für den Preis könnte ich die Sachen schon fast vor Ort kaufen). Und der Verwaltungsaufwand ist zu groß; um ein Paket abzuholen verbringe ich fast einen Tag zwischen Post- und Zoll-Amt.
  • Alles, was ich aus Deutschland mitbringe, "schadet" in gewissem Sinne der einheimischen Wirtschaft in den asiatischen Ländern. - Jedes Hemd oder jedes Schreibheft, das ich in Indonesien oder in Nepal kaufe, hilft nicht nur dem Kind, dem ich es kaufe, sondern auch dem Händler, dem Hersteller und (natürlich nur in ganz geringem Maße) der Wirtschaft des jeweiligen Landes.
  • Fast alles ist auch vor Ort erhältlich. (Es gibt ganz wenige Medikamente oder spezielle Pflastersorten, die ich z.B. aus Deutschland mit nach Nepal, oder aus Nepal mit nach Indonesien nehme.) Und alles ist viel billiger als in Deutschland. (Ich zahle z.B. in Kathmandu im Großhandel 3,4 Cent für einen guten Bleistift, 2,2 Cent für einen Radiergummi, oder in Indonesien 13 Cent für ein dickes 50-Seiten-Schreibheft.)

Gerne nehme ich Sachspenden an, wenn

  1. Ihr selbst oder Freunde / Bekannte von Euch nach Nepal (Kathmandu) fliegen oder auf einer Reise nach Indonesien auch bis nach Lombok vordringen: Wenn noch Platz im Gepäck ist und Ihr die Sachen mitnehmen könnt, gebe ich Euch Adressen, wo Ihr die abgeben könnt - oder kann sogar Freunde benachrichtigen, dass sie die bei Euch abholen. (Auf Bali besteht diese Möglichkeit zur Zeit leider nicht.)
  2. Wenn Ihr diese Sachen nicht in Deutschland gekauft habt (s.o.)
    Fast alles, was Ihr habt, geschenkt bekommt, oder kostenlos organisieren könnt, kann ich brauchen - oder an Kinderheime, Krankenhäuser u.ä. weitergeben).
    Zum Beispiel:
    • Werbe-Kulis, Bleistifte, Radierer, Spitzer,
    • Zahnpasta-Proben, Zahnbürsten, gebrauchte Tennisbälle,
    • Spielsachen, die niemand mehr will (Mikado, Memory, Puzzle, Lotto, ...) - aber keine all zu komplizierten Gesellschaftsspiele; den Kindern dort fehlt die Routine im Umgang mit so etwas,
    • Kleidung - bevorzugt für Körpergrößen von ca. 120-140 cm,
    • Erste Hilfe wie z.B. Desinfektionsmittel, elastischer Mull, Hansaplast Meterware, u.ä.
    - Es hat aber bei all diesen Sachen keinen Sinn, so etwas in Deutschland zu kaufen!!!

Eine weitere Hilfsmöglichkeit betrifft nicht mich selbst und nur indirekt die von mit betreuten Kinder: "Christina's Dispensary" in Kathmandu ist die von der Deutschen Krankenschwester Christine Hofmann vor vielen Jahren gegründete Apotheke, die in drei Räumen innerhalb des zentralen staatlichen Krankenhauses die Ärmsten der Armen kostenlos mit Medikamenten versorgt. (Da ich in der Regel nur für Kinder zahle, sind viele der Eltern und erwachsenen Verwandten unserer Kinder "Stammkunden" dort.) Diese Einrichtung steht heute unter nepalischer Leitung, wird aber von der Deutsch-nepalesische Hilfsgemeinschaft (D.N.H.) in Stuttgart finanziert und kontrolliert.
Diese Apotheke braucht zum Verschenken an arme Kranke fast jede Art von Medizin. Vieles wird von Deutschland aus finanziert und in Nepal gekauft; aber gespendete Medikamente sind natürlich jederzeit willkommen: Antibiotika; Salben für Verbrennungen und Wundbehandlung; Verbandmaterial jeder Art, Pflaster usw.; Cortison in jeder Form; und fast alles andere...
ABER:

  • Keine Mittel gegen Bluthochdruck
  • Keine Venenmittel
  • Keine Zäpfchen
  • Keinerlei Medikamente, deren Verfalldatum bereits abgelaufen ist.

Wenn Euch Details interessieren, könnt Ihr hier eine detaillierte Liste der dort am meisten gebrauchten und am dringendsten benötigten Medikamente herunterladen. (WORD für Windows, 60 KB)

Dies ist die richtige Stelle, um Medikamenten-Spenden aus Deutschland abzugeben. (Da ich selber nur reine Erste-Hilfe-Materialien, Verbände usw. verarbeite, aber ohne Arztbesuch keinem Kind Medikamente verabreiche, gebe auch ich alle mir gespendeten Medikamente hier ab.)
Darüber hinaus möchte ich aber auch bitten, alle Freunde zu informieren, die nach Nepal gehen und z.B. für ein Trekking viele Medikamente mitnehmen, die sie in der Regel (hoffentlich!) nicht verbrauchen: Hier kann man am Ende der Reise alle Reste abgeben und sie finden alle eine sinnvolle Verwendung.

Wenn Ihr Sachen dort hinbringen oder abgeben wollt: Das Bir Hospital liegt zentral am östlichen Rand der Altstadt. Jeder kennt es; am einfachsten nehmt Ihr ein Taxi.
Geht durch den Haupteingang (den nördlichen Eingang auf der Ostseite); oder wenn dieser geschlossen ist, auf der Nordseite durch die Notaufnahme. Geht in den ersten Stock und folgt den Schildern oder fragt nach "Christina's Dispensary" (oder dem "Germany Office"). Zwischen 10 und 16 Uhr trefft Ihr dort fast immer jemanden an. - Gerne stellen Euch die Mitarbeiter eine Quittung über die gespendeten Medikamente und Materialien aus.

Das Krankenhaus ist in Kathmandu unter Telefon 221988 zu erreichen; lasst Euch dann zu "Chraistina's Dispensary" weiterverbinden oder sagt ihnen gleich die Nummer des Anschlusses: "Extension 372".
Per E-Mail ist die Apotheke unter gnha@htp.com.np zu erreichen.

 
 
Mitarbeit

Dieses "Projekt" ist einfach zu klein, um ausländischen Besuchern eine Möglichkeit zur Mitarbeit zu bieten. Das meiste mache ich selber (und mache es gerne!) In Indonesien hilft mir ein längst erwachsenes "Ex-Kind" solange ich vor Ort bin; und führt mit Hilfe eines gut gefüllten Sparbuches meine Arbeit weiter, wenn ich mich in Deutschland oder Nepal aufhalte. In Nepal ist ein Lehrer oder Sozialarbeiter ganzjährig fest angestellt; wie weit sich die Mitgliederv des Vereins engagieren, bleibt abzuwarten.

Ich bekomme gelegentlich Anfragen von Leuten, die als Volontär/in in Asien arbeiten möchten. Wenn Ihr an so etwas Interesse habt, dann kann ich Euch die Seiten der idealist.org empfehlen. Dort stellen sich, nach Ländern geordnet, zahlreiche Heime und andere Institutionen vor, die gerne Volontäre für kürzere oder längere Zeit beschäftigen.

Medizinstudenten bzw. angehenden Ärzten, die sich für eine Famulatur oder ein Praktikum in Nepal interessieren, kann ich per Mail die richtigen Adressen für Bewerbungen mitteilen. (Für Indonesien habe ich dafür leider nicht die richtigen Beziehungen.)

 
 
Aktionen

Ich wäre selber nie auf diese Idee gekommen, aber in den letzten Jahren haben zahlreiche Freunde Sonderaktionen zugunsten unserer Kinder organisiert. Manche nahmen traurige oder freudige Ereignisse zum Anlass, ihre Freunde um Geld für unsere Kinder zu bitten; und so gab es schon eine Sammlung "statt Blumen" zu einer Beerdigung; "statt Haushaltsgegenständen" zu einer Hochzeit; und "statt Geschenken" zu einem runden Geburtstag. (Hier könnt Ihr ein Foto einer hübsch gestalteten Spenden-Box sehen.)

Auf Weihnachtsmärkten und Kirchen-Bazaren wurden Armbänder und von unseren Kindern gemalte Postkarten verkauft. Und die Pfadfinder einer Stadt widmeten eine ganze Aktion mit Sponsorenlauf, Autos-Waschen und Glühweinverkauf unseren Kindern!!!

Wenn jemand irgend eine Aktion organisieren möchte, mit der für unsere Kinder Geld gesammelt wird, so kann ich Euch, wenn ich es rechtzeitig erfahre, gerne bei der Vorbereitung helfen:

  • Ich kann Euch weitere Informationen geben und eventuell einige Fotos zuschicken,
  • die Kinder in Kathmandu können "Postkarten" (Faltkarten auf normalem Briefpapier) malen, von denen ich auf dieser Extra-Seite einige Beispiele zusammengestellt habe,
  • oder ich kann Euch aus Nepal jede gewünschte Menge von "Freundschaftsbändchen" mitbringen - geflochtenen Armbändern, wie Ihr sie hier schon die ganze Zeit am Rande des Textes seht. Diese sind dort sehr billig - und bieten wieder einigen Leuten Arbeit; lassen sich in Deutschland aber sehr gut für 1-3 Euro das Stück verkaufen; oder als "Anerkennung" für eine Spende verschenken.
- Wenn Ihr noch ganz andere Ideen oder weitere Fragen habt, dann schickt mir bitte eine E-Mail.

(Erklärungen zu diesen Armbändern findet Ihr ganz am Ende im Abschnitt "Aktionen".)

 


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